Modulation
Die Registerkarte Modulation verändert Tonhöhe und Lautstärke des erzeugten Klangs, während er erklingt: ein Vibrato, ein Tremolo, ein Ein- oder Ausblenden oder Unregelmäßigkeiten, die den Klang weniger „computerhaft“ machen. Links befindet sich der Baum der Modifikatoren, rechts die Einstellungen des darin ausgewählten Modifikators.
Modifikatoren
Der Baum hat zwei Zweige, einen für die Tonhöhe und einen für die Lautstärke des erzeugten Klangs. Jeder Modifikator hat ein Kontrollkästchen, mit dem Du ihn einschaltest:
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Frequenz (Tonhöhe)
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Unregelmäßigkeit
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Sinuskurve: ein Vibrato
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Frequenz: Gradient, Unregelmäßigkeit, Sinuskurve
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Amplitude: Gradient, Unregelmäßigkeit, Sinuskurve
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Amplitude (Lautstärke)
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Gradient
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Unregelmäßigkeit
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Sinuskurve: ein Tremolo
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Frequenz: Gradient, Unregelmäßigkeit, Sinuskurve
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Amplitude: Gradient, Unregelmäßigkeit, Sinuskurve
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Wenn Du einen Modifikator auswählst, erscheinen rechts seine Einstellungen, unter einer Zeile, die angibt, worauf er wirkt. Frequenz (Tonhöhe) sowie die Einträge Frequenz und Amplitude gruppieren nur die Modifikatoren darunter und haben keine eigenen Einstellungen. Amplitude (Lautstärke) zeigt die Einstellungen für die Normalisierung.
Die Modifikatoren unter Frequenz und Amplitude einer Sinuskurve verändern diese Sinuskurve selbst: zum Beispiel ein Vibrato, das schneller wird, oder ein Tremolo, das an Tiefe zunimmt. Wenn Du einen solchen Modifikator einschaltest, werden auch die darüberliegenden eingeschaltet, da er nur über sie wirkt. alle abwählen schaltet alle Modifikatoren aus.
Der Tonhöhenzweig ist nur verfügbar, solange die Grundwellenform eine Sinuskurve ist und ihr Tonhöhentyp nicht Klickspur ist. Beides wird auf der Registerkarte Grundton & Obertöne eingestellt.
Einheiten
Die Stärke einer Unregelmäßigkeit oder einer Sinuskurve wird in Cent angegeben, wo sie eine Frequenz verändert (1200 Cent sind eine Oktave), in Prozent, wo sie eine Amplitude verändert, und in dB bei der Sinuskurve auf der Lautstärke. Ein Prozentwert wirkt auf ein Verhältnis: Bei 50 % steigt der Wert auf das 1,5-Fache seiner normalen Größe und fällt auf 1/1,5 davon. Bei der Skala Lin (%) eines Gradienten ist das anders: Dort ist ein Prozentwert ein Anteil des Werts, sodass 100 % ihn unverändert lassen und 50 % ihn halbieren.
| Klanggenerator-Profile, die mit früheren Versionen gespeichert wurden, werden beim Laden umgerechnet, sodass sie wie bisher klingen, aber viele ihrer Werte zeigen jetzt andere Zahlen. Frühere Versionen lasen jede Unregelmäßigkeit als das 12-Fache ihrer Zahl in Cent und die Amplitude jeder Sinuskurve als Cent, unabhängig davon, welche Einheit das Feld anzeigte. Eine Tonhöhen-Unregelmäßigkeit von 1 Cent erscheint jetzt als 12 Cent, eine Lautstärke-Unregelmäßigkeit von 10 % als 7,18 %, ein Tremolo von 50 dB als 0,3 dB und eine Sinuskurve von 50 % auf der Amplitude eines Vibratos als 2,93 %. Sinuskurven auf einer Frequenz behalten ihre Zahlen. |
Normalisierung
Wird angezeigt, wenn Amplitude (Lautstärke) ausgewählt ist. Die Normalisierung legt die Gesamtintensität des erzeugten Klangs fest.
- Nach Resonanzfiltern normalisieren
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Der Klang wird auf den Pegel normalisiert, nachdem die Resonanzen angewendet wurden.
- Vor Resonanzfiltern normalisieren
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Der erzeugte Klang wird normalisiert, bevor er durch die Resonanzen gefiltert wird. So lässt sich die relative Stärke verschiedener Resonanzeinstellungen vergleichen. Ist der Ausgangsklang zu laut, führt das zu Übersteuern. Beginne daher mit sehr niedrigen Werten, etwa -40 dB.
- Nicht normalisieren
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Der Klang behält die Intensität, mit der er erzeugt wurde.
- Pegel
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Der Pegel in dB, auf den normalisiert wird. Bei Nicht normalisieren ist er nicht verfügbar.
- Dynamikbereich komprimieren
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Normalisiert den Klang über das Intervall statt als Ganzes. Ein kurzes Intervall gleicht die Lautstärke an, ein langes erhält den Dynamikumfang.
Unregelmäßigkeit
Die Unregelmäßigkeit fügt der Tonhöhe, der Lautstärke oder der Frequenz bzw. Amplitude eines Vibratos oder Tremolos ein Rauschen hinzu. Das verhindert Klänge, die „computerhaft“ und unnatürlich wirken, weil sie zu perfekt regelmäßig sind. Das hinzugefügte Rauschen ist kohärentes Rauschen: Es ist nicht wirklich zufällig, sondern hat eine Frequenz und eine Amplitude. Um reines weißes Rauschen hinzuzufügen, verwende die Einstellung auf der Registerkarte Grundton & Obertöne.
Die verschiedenen Arten, Unregelmäßigkeit hinzuzufügen, überschneiden sich teilweise, denn letztlich verändern sie alle entweder die Frequenz oder die Amplitude des Klangs: direkt, über die Tonhöhe oder die Lautstärke, oder indirekt, über das Vibrato oder Tremolo.
- Frequenz
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Die Grundfrequenz des Rauschgenerators. Für menschliche Sänger ist ein Wert von 5 Hz ein guter Ausgangspunkt für viele Unregelmäßigkeiten in der Stimme. Du kannst auch Werte einstellen, die sich extrem langsam ändern, indem Du Frequenzen wie 0,1 Hz oder sogar 0,01 Hz eingibst.
- Umfang
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Wie weit der betroffene Wert höchstens nach oben und unten geht. Für die Tonhöhe und für die Frequenz eines Vibratos oder Tremolos wird der Umfang in Cent eingestellt, bis 2400. Für die Lautstärke und für die Amplitude eines Vibratos oder Tremolos wird er in Prozent eingestellt, bis 1000 (siehe wie Prozentwerte wirken).
- Obertöne
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Die Anzahl der Obertöne dieses Rauschgenerators. Bei 1 gibt es nur eine Rauschebene bei der angegebenen Frequenz. Mit mehr als einem Oberton kommen höhere Rauschfrequenzen hinzu.
- Lakunarität
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Bestimmt den Abstand zwischen den Obertönen. Genauer gesagt ist sie das Frequenzverhältnis aufeinanderfolgender Obertöne. Diese Einstellung entspricht der Einstellung Multipliziere mit für den Obertonabstand. Ein Wert von 2,0 bedeutet, dass alle Obertöne Oktaven des Grundtons sind.
- dB Delta
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Die Intensitätsänderung in dB von einem Oberton des Rauschens zum nächsten: Negative Werte machen höhere Obertöne schwächer. Das entspricht der Einstellung dB/Oberton für die Obertonamplitude.
Sinuskurve
Eine Sinuskurve verändert ihre Zielgröße periodisch. Unter Frequenz (Tonhöhe) ist sie ein Vibrato (Frequenzmodulation), unter Amplitude (Lautstärke) ein Tremolo (Amplitudenmodulation). Die Sinuskurven unter Frequenz oder Amplitude eines Vibratos oder Tremolos lassen dieses Vibrato oder Tremolo selbst periodisch schwanken.
- Frequenz
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Wie oft pro Sekunde die Zielgröße nach oben und unten geht. Beim Singen liegen typische Werte für das Vibrato eines Sängers bei etwa 6 Hz.
- Amplitude
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Wie weit die Zielgröße nach oben und unten geht. Bei der Tonhöhe und bei der Frequenz eines Vibratos oder Tremolos wird die Amplitude in Cent eingestellt (100 Cent bedeuten, dass die Tonhöhe um einen Halbton nach oben und unten geht), und bei der Lautstärke in dB, wobei ein Tremolo von 6 dB sie um 6 dB steigen und fallen lässt (der Standardwert ist 3 dB). Bei der Amplitude eines Vibratos oder Tremolos wird sie in Prozent eingestellt (siehe wie Prozentwerte wirken).
Gradient
Ein Gradient verändert seine Zielgröße gleichmäßig über die Dauer des erzeugten Klangs. Bei der Lautstärke erzeugt er zum Beispiel ein Ein- oder Ausblenden und bei der Frequenz eines Vibratos ein Vibrato, das schneller wird.
- Typ
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Wie sich die Kurve zwischen von und bis bewegt: Gerade Linie, Glockenkurve oder Schritte.
- Zum Anfang zurückkehren
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Die Kurve kehrt nach Erreichen von bis zu von zurück.
- Skala
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Lin (%) gibt von und bis in Prozent des Werts an, den der Gradient verändert, sodass 100 % ihn unverändert lassen. log gibt sie in dB bei der Lautstärke und in Cent bei Frequenzen an, wie die Beschriftung zeigt. Beim Umschalten zwischen beiden werden die Werte umgerechnet.
- Umfang
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Die Werte von und bis. Die Schaltfläche dazwischen vertauscht sie.
- Schritte, Größe
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Wird beim Typ Schritte angezeigt: die Anzahl der Schritte und die Größe jedes Schritts. Wenn sich die Tonhöhe in Schritten bewegt, wie durch den Tonhöhentyp auf der Registerkarte Grundton & Obertöne festgelegt (zum Beispiel eine Tonleiter, ein Dreiklang oder Intervalle), übernimmt der Gradient seine Schritte von der Tonhöhe: Die Anzahl der Schritte lässt sich dann nicht ändern, und Zum Anfang zurückkehren ist nicht verfügbar.
- Effektiver Umfang
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Der Umfang in den eigenen Einheiten der Zielgröße, etwa Hz bei einer Frequenz oder dB bei der Lautstärke.
Amplitude, Betrag und Intensität
Die Begriffe Intensität, Betrag, Amplitude und Lautheit beziehen sich alle darauf, wie laut der erzeugte Klang ist, jeweils mit leicht unterschiedlicher Bedeutung. Bezogen auf einzelne Zeitpunkte einer Wellenform ist die Amplitude die maximale Auslenkung der Wellenform aus ihrer Mittellage, sie kann also positiv oder negativ sein. Der Betrag ist der Absolutwert der Amplitude. Bezogen auf eine längere Wellenform statt auf einzelne Zeitpunkte werden Amplitude und Betrag oft synonym verwendet, und in diesem Fall bezeichnen beide den Absolutwert der maximalen Auslenkung aus der Mittellage. Intensität ist ein Synonym für Betrag.
Amplitude, Betrag und Intensität können in linearen Werten oder in Dezibel gemessen werden. Ein Wert von 0 dB ist die maximale Intensität, die in einer digitalen Wellenform dargestellt werden kann. Er entspricht einer linearen Amplitude von 1,0. Ein Wert von -6 dB entspricht einer linearen Amplitude von 0,5, ein Wert von -12 dB einer linearen Amplitude von 0,25, ein Wert von -18 dB einer linearen Amplitude von 0,125 usw.
Die Lautheit ist ein subjektives Maß dafür, wie laut ein Klang vom Hörer wahrgenommen wird. Sie hängt von vielen Faktoren ab, etwa von den verwendeten Lautsprechern, deren Lautstärkeeinstellungen und den Ohren des Hörers. Daher kann die Software wenig über die wahrgenommene Lautheit des Klangs aussagen, sie kann aber die relative Intensität des Klangs qualitativ angeben und den mathematischen Betrag des Klangs anzeigen.